Journal · In der Küche

Drei Gerichte, die schlechtes Öl ruiniert

Bruschetta, Carpaccio, Aglio e Olio — hier ist das Öl nicht Zutat, sondern Hauptdarsteller. Mit dem falschen schmeckt man es sofort.

4 min Lesezeit

Bei vielen Gerichten verzeiht die Küche ein mittelmäßiges Öl. Bei manchen nicht. Wo das Öl roh und im Mittelpunkt steht, wird jede Schwäche zum Hauptdarsteller — und jede Qualität auch.

Bruschetta

Geröstetes Brot, Knoblauch, vielleicht Tomate — und Öl. Mehr ist es nicht, also ist das Öl das Gericht. Ein flaches Öl macht eine flache Bruschetta. Hier zeigt ein fruchtiges, lebendiges Öl alles, was es hat.

Carpaccio

Hauchdünnes rohes Fleisch oder Fisch, Salz, Zitrone, Öl. Nichts deckt etwas zu. Ein dichtes, würziges Öl wie der Intenso setzt hier den Akzent, den das Gericht braucht — wenige Tropfen genügen.

Aglio e Olio

Das ehrlichste Pastagericht überhaupt: Knoblauch, Öl, Peperoncino. Wird das Öl nur heiß gemacht, statt geschmeckt zu werden, fehlt der ganze Sinn. Ein ausgewogener Nobile trägt das Gericht, ohne es zu überdecken.

Mehr dazu in unseren Rezepten — sechs Gerichte, jedes einer Sorte zugeordnet.

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