Unsere Geschichte

Eine Frage am Küchentisch.

Warum es Terra di Gaia gibt — und warum die Marke den Namen unserer Tochter trägt.

Kapitel I · Die Frage

Was geben wir ihr
eigentlich aufs Brot?

Zwei Eltern, ein Kind, ein Küchentisch. Jeder Ratgeber sagt, Olivenöl sei das Beste, was man einem Kind geben kann. Keiner sagt, woran man erkennt, ob das Öl im eigenen Regal noch etwas taugt.

Kapitel II · Der Fehlschlag

Die Flasche,
die nichts verrät.

Also umdrehen, Etikett lesen: ein Mindesthaltbarkeitsdatum, ein „abgefüllt in Italien“. Keine Sorte, kein Lesetag, keine Zahl. Kein Skandal — einfach ein Nichts. Man kann es nicht herausfinden.

Wir haben viele Flaschen umgedreht. Es stand nirgends.

Kapitel III · Der Ort

Jessicas Heimat
wusste die Antwort.

Jessicas Wurzeln liegen in Rossano, an der ionischen Küste Kalabriens. Was für andere eine Recherche gewesen wäre, war für sie ein Anruf. Die Zone hat eine eigene Leitsorte — die Dolce di Rossano, die außerhalb Kalabriens kaum jemand kennt und die sortenrein fast nirgends zu bekommen ist.

Wir sind hingefahren.

Kapitel IV · Anderthalb Jahre

Keine Entdeckung.
Eine Regel.

Höfe, Mühlen, Pressgänge, Proben — nicht romantisch, mühsam. Am Ende stand fest, was aufgenommen wird und was nicht: Gekauft wird ausschließlich im Comune Corigliano-Rossano, sortenrein, nach Pressfenster und Säurewert. Ein Jahrgang im Jahr, jede Sorte in einem eigenen Pressgang.

Wir nehmen nicht alles, was uns angeboten wird. Was wir ablehnen, steht in derselben Regel wie das, was wir nehmen.

Kapitel V · Der Beweis

Einer von uns glaubt nur,
was gemessen ist.

Gee ist Techniker. Er glaubt einer Aussage, wenn eine Messung dahintersteht — von Berufs wegen misstrauisch gegen alles, was nur behauptet wird. Deshalb geht jeder Jahrgang an ein akkreditiertes Labor: COI-Methode, Bericht mit Nummer.

Der Bericht war nie als Marketingmaterial gedacht. Er war das, was einer von uns brauchte, um selbst zu glauben, dass es stimmt. Gemessen, nicht behauptet.

Beide Öle mit ihren Werten ansehen  →
Kapitel VI · Der Name

Terra di Gaia.
Die Erde der Gaia.

Man kann den Namen als griechische Erdgöttin lesen — die Erde, aus der alles kommt. Die Lesart ist schön, und sie ist nicht falsch. Die wahre ist kleiner: So heißt unsere Tochter.

Sie war der Anlass, und sie ist der Maßstab geblieben.

„Wir verkaufen nichts, was wir
ihr nicht geben würden.“

Jessica & Gee · Gründer von Terra di Gaia

Jahrgang MMXXVI

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ist vergeben.

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