Wissen

Olivenöl-Glossar

Die wichtigsten Begriffe rund um natives Olivenöl extra — kurz erklärt.

Natives Olivenöl Extra
Die höchste Güteklasse: rein mechanisch gewonnen, ohne chemische Behandlung, Säuregrad unter 0,8 % und sensorisch fehlerfrei. Italienisch „Olio Extra Vergine".
Kalt gepresst
Gewinnung ohne Wärmezufuhr (unter ~27 °C). So bleiben Aroma, Frische und natürliche Inhaltsstoffe wie Polyphenole weitgehend erhalten.
Ungefiltert
Das Öl wird nicht filtriert; feine Schwebstoffe bleiben enthalten. Es wirkt leicht trüb und schmeckt besonders frisch und vollmundig.
Säuregrad
Anteil freier Fettsäuren in Prozent — ein Frischemarker. Je niedriger, desto sorgfältiger verarbeitet. Bei nativem Olivenöl extra per Definition unter 0,8 %.
Polyphenole
Natürliche Pflanzenstoffe der Olive, angegeben in mg/kg. Verantwortlich für Bitterkeit und Schärfe und ein Qualitäts-/Frischemarker. Mehr dazu auf unserer Polyphenol-Seite.
Oleocanthal
Ein natürliches Polyphenol, das für das typische pfeffrige Kratzen im Hals bei frischem Olivenöl sorgt.
Erntejahr / Jahrgang
Das Jahr der Lese. Olivenöl ist kein Lagerprodukt — je frischer der Jahrgang, desto intensiver Aroma und Polyphenole.
Cultivar (Dolce di Rossano)
Eine Olivensorte. Dolce di Rossano ist eine seltene, milde Sorte aus Rossano in Kalabrien — die Grundlage unserer Öle.
COI-Methode
Standardisiertes Analyseverfahren des International Olive Council, u. a. zur Bestimmung des Polyphenolgehalts.
Panel-Test
Sensorische Prüfung durch ein geschultes Verkostungspanel — Pflicht für die Einstufung als „nativ extra".
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